Prof. Dr. med. Christoph Hirche nach seiner Wahl zum Präsidenten der European Federation of Societies for Microsurgery

Frankfurter Mikrochirurgie rückt an Europas Spitze

Prof. Dr. med. Christoph Hirche, Direktor der Klinik für Plastische Chirurgie, Hand- und Rekonstruktive Mikrochirurgie an der BG Unfallklinik Frankfurt am Main, ist neuer Präsident der European Federation of Societies for Microsurgery (EFSM). Die Wahl erfolgte am 14. Juni 2026 auf dem Fachkongress der Gesellschaft in Prag.

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22.06.2026

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Rita Krötz

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Die EFSM ist der europäische Dachverband nationaler mikrochirurgischer Fachgesellschaften. Sie fördert die Aus- und Weiterbildung in der Mikrochirurgie, den wissenschaftlichen Austausch sowie die Weiterentwicklung mikrochirurgischer Verfahren in Europa. „Der enge Dialog mit führenden europäischen Zentren wird zusammen mit der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Mikrochirurgie (DAM) wichtige Impulse für Forschung, Innovation sowie die Aus- und Weiterbildung geben“, sagt Prof. Hirche.

Die Klinik für Plastische Chirurgie, Hand- und Rekonstruktive Mikrochirurgie an der BG Unfallklinik Frankfurt am Main (BGU) zählt zu den spezialisierten Zentren für Rekonstruktive Mikrochirurgie und komplexe Wiederherstellungschirurgie in Deutschland und bildet damit eine zentrale Schnittstelle zwischen Unfallchirurgie, plastischer Rekonstruktion und funktioneller Wiederherstellung.

Fachkongress kommt 2028 nach Frankfurt 

Mit der Präsidentschaft ist zugleich ein starkes Signal für den Standort Frankfurt verbunden: Der EFSM-Kongress soll vom 31. August bis 2. September 2028 in der Mainmetropole stattfinden.

Hirche hatte sich mit einem Konzept für Frankfurt als Austragungsort beworben. Die Stadt überzeugte insbesondere durch ihre internationale Erreichbarkeit, ihre Kongressinfrastruktur und die fachliche Verankerung der Rekonstruktiven Mikrochirurgie an der BGU. „Mit dem Kongress können wir die internationale Sichtbarkeit und die Vernetzung der BG Unfallklinik weiter ausbauen“, sagt der neue EFSM-Präsident. Erwartet werden mehrere hundert Teilnehmer aus aller Welt.

Fokus auf technische und innovative Entwicklungen

Auch technologische Innovationen sollen eine zentrale Rolle spielen. Dazu zählen unter anderem robotisch assistierte Verfahren und neue Ansätze in der Rekonstruktiven Mikrochirurgie. Sie verändern zunehmend die Möglichkeiten, schwerverletzte Patientinnen und Patienten funktionell und ästhetisch wiederherzustellen.