Psychologie

Ein Unfall kann auch die Psyche verletzen. Dann hilft die Psychologie der BG Klinik Tübingen dabei, die erfahrenen Erlebnisse und Folgen durch den Unfall zu verarbeiten.

Ihr Ansprechpartner

Dr. rer. nat.

Elisabeth Beck

Leitung des Psychologischen Dienstes
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Termine

Die körperlichen Verletzungen nach einem Unfall sind meist nicht zu übersehen. Anders ist es bei psychischen Folgen, diese sind nicht unbedingt auf den ersten Blick sichtbar.

Wenn die Psyche verletzt ist

Einerseits kann der erlebte Unfall mit seiner Schockwirkung psychisch belasten. Daneben können resultierende Schmerzen oder größere Narben Auslöser für eine psychische Belastung sein. Besonders problematisch können entstandene Behinderungen wie eine Querschnittlähmung oder eine Amputation sein. Dies stellt oft nicht nur den Patienten, sondern auch Angehörige vor neue Herausforderungen.

Mögliche psychische Folgen können Ängste, depressive Verhaltens­weisen oder andere psychische Störungen sein. Zeigt der Patient Anzeichen einer psychischen Erkrankung, erfolgt eine fachgerechte Diagnosestellung. Falls erforderlich erfolgt eine zeitnahe Krisenintervention oder gezielte psychotherapeutische Interventionen – etwa eine Konfrontations­therapie bei Ängsten, eine psychologische Schmerztherapie oder eine spezielle Therapie zur Bewältigung eines vorhandenen Traumas bzw. der Unfallfolgen.

Familie und Freunde einbeziehen

Die Psychologie der BG Klinik Tübingen steht allen Unfall­verletzten mit psychischen Folge­belastungen offen. Unser erfahrenes Team hilft Patienten, die belastenden Erlebnisse im Zusammenhang mit dem Unfall zu verarbeiten. Bei Bedarf ziehen wir auch noch einen Psychiater oder einen Psycho­somatiker hinzu. Auch Familien­angehörige, Partner oder Freunde können uns ansprechen, denn oft ist nicht nur der Patient, sondern auch sein soziales Umfeld betroffen.

Unser Team

  1. Dr. rer. nat.

    Elisabeth Beck

    Leitung des Psychologischen Dienstes

    Kontakt
  2. Dr. rer. nat.

    Eva Wiedemann

    Stv. Leitung des Psychologischen Dienstes

    Kontakt
  3. Regina Auer

    Diplom-Psychologin

    Kontakt
  4. Lisa Goldbach

    Psychologin

    Kontakt
  5. Isabel Klinger

    Psychologin

    Kontakt
  6. Kirstin Lietzmann

    Psychologin

    Kontakt
  7. Kirsten Meier

    Diplom-Psychologin

    Kontakt
  8. Lara Nonnenmacher

    Psychologin

    Kontakt
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Aus unserem Ratgeber

Die AG Alterstraumatologie befasst sich mit der Diagnostik, Therapie, Prognose und Prävention von Verletzungen bei Patientinnen und Patienten im höheren Lebensalter.

Die Autonomie und Lebensqualität nach Verletzungen auch im hohen Lebensalter zu erhalten oder wiederher­zustellen liegt im Fokus unserer klinischen Forschung. Hierbei untersuchen wir Einfluss- und Risikofaktoren die das Behandlungs­ergebnis positiv oder negativ beeinflussen und gezielt durch Interventionen angegangen werden können.

Aktuelle Studien

  • NuTra (Nutrition and Trauma)-Studie: Der Einfluss von Mangel­ernährung auf das Outcome in der Alters­traumatologie
  • Return to Home: Einflussfaktoren auf die Selbst­versorgungs­fähigkeit und Rekonvaleszenz nach alters­traumatologischer Fraktur
  • GenTra (Gendermedizin in der Alterstraumatologie): Identifikation von Einflussfaktoren auf das postoperative Outcome unter Berücksichtigung der Geschlechter­perspektive
  • Therapieentscheidungen bei Beckenfrakturen im Alter
  • Einfluss zahnärztlicher Evaluation auf die Therapieschwelle bei Osteoporose
  • Kostenanalyse alterstraumatologischer Fälle

Leitung:

Dr. med. Carolina Vogel
PD Dr. med. Mika Rollmann, MIPH, MHBA

Mitglieder:

Dr. med. Niklas Braun
Phillip Emer
Julia Didicher
cand. med. Moritz Heyl
cand. med. Julia Schuhmacher
cand. med. Louis Vollmer
cand. med. Johanna Demissie
cand. med. Anna Lotz
cand. med. Luisa Gombert
cand. med. Daniel Titsch
cand. med. Matthias Doster
cand. med. Lena Riha, M.Sc.
Wir freuen uns über wissenschaftlichen Austausch, Vernetzung und multizentrische Kooperationen. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.