Logopädie

Im Fachbereich Logopädie behandeln wir Patientinnen und Patienten, deren Kommunikations- und Schluck­fähigkeit aufgrund einer Erkrankung, einer Verletzung oder nach einer invasiven Beatmung gestört ist. Das Ziel: Unsere Patientinnen und Patienten sollen wieder sprechen, kauen und schlucken können.

Ihre Ansprechpartnerin

Anne Sikora

Logopädin
07071 606-386507071 606-1048E-Mail
Termine

Schwerpunkte der logopädischen Therapie an der BG Klinik Tübingen sind die Behandlung von Schluck­störungen (Dysphagien) sowie das Trachealkanülen­management.

Logopädische Behandlung beginnt so früh wie möglich

Die Therapie beginnt frühzeitig, noch während der Entwöhnung von der maschinellen Beatmung (Weaningprozess) auf der Intensiv­station. Zur Steigerung der Lebens­qualität ist die Wieder­her­stellung der Sprech­funktion ein erster wichtiger Schritt: Patientinnen und Patienten können leichter ihre Bedürfnisse und Wünsche, aber auch Sorgen oder Ängste mitteilen.

Moderne bildgebende Diagnostik

Planung und Durchführung der logopädischen Therapie basieren auf einer fundierten Diagnostik. Durch moderne bild­gebende Diagnose­verfahren wird die Schluck­funktion im stationären Setting untersucht. Dafür steht an der BG Klinik Tübingen die flexible endoskopische Evaluation (FEES) und die Video­fluoroskopie zur Beurteilung des Schluck­vorgangs zur Verfügung. Anschließend wird die manuelle und funktionelle Dysphagie­therapie individuell festgelegt.

Unsere Patientinnen und Patienten profitieren von individuell geplanten Therapie­konzepten. Behandlungen werden – auch in inter­disziplinärer Zusammen­arbeit und Abstimmung mit anderen Fach­bereichen – sowohl auf der Intensiv­station als auch auf der Quer­schnitt­station sowie in der Mund-, Kiefer- und Gesichts­chirurgie durchgeführt.

Die Behandlungen finden aus­schließlich im stationären Bereich statt.

Unser Team

  1. Johanna Amelung

    Logopädin

    Kontakt
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Aus unserem Ratgeber

Die AG Alterstraumatologie befasst sich mit der Diagnostik, Therapie, Prognose und Prävention von Verletzungen bei Patientinnen und Patienten im höheren Lebensalter.

Die Autonomie und Lebensqualität nach Verletzungen auch im hohen Lebensalter zu erhalten oder wiederher­zustellen liegt im Fokus unserer klinischen Forschung. Hierbei untersuchen wir Einfluss- und Risikofaktoren die das Behandlungs­ergebnis positiv oder negativ beeinflussen und gezielt durch Interventionen angegangen werden können.

Aktuelle Studien

  • NuTra (Nutrition and Trauma)-Studie: Der Einfluss von Mangel­ernährung auf das Outcome in der Alters­traumatologie
  • Return to Home: Einflussfaktoren auf die Selbst­versorgungs­fähigkeit und Rekonvaleszenz nach alters­traumatologischer Fraktur
  • GenTra (Gendermedizin in der Alterstraumatologie): Identifikation von Einflussfaktoren auf das postoperative Outcome unter Berücksichtigung der Geschlechter­perspektive
  • Therapieentscheidungen bei Beckenfrakturen im Alter
  • Einfluss zahnärztlicher Evaluation auf die Therapieschwelle bei Osteoporose
  • Kostenanalyse alterstraumatologischer Fälle

Leitung:

Dr. med. Carolina Vogel
PD Dr. med. Mika Rollmann, MIPH, MHBA

Mitglieder:

Dr. med. Niklas Braun
Phillip Emer
Julia Didicher
cand. med. Moritz Heyl
cand. med. Julia Schuhmacher
cand. med. Louis Vollmer
cand. med. Johanna Demissie
cand. med. Anna Lotz
cand. med. Luisa Gombert
cand. med. Daniel Titsch
cand. med. Matthias Doster
cand. med. Lena Riha, M.Sc.
Wir freuen uns über wissenschaftlichen Austausch, Vernetzung und multizentrische Kooperationen. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.